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Studio, wie geht das?

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Vielleicht habt ihr euch auch schon gefragt, wie das so läuft im Studio. Nicht? Na gut, dann schau dir wenigsten ein Paar Bilder von uns an. Alle anderen können jetzt weiterlesen. Wir haben uns das nämlich auch gefragt. Wie müssen wir uns vorbereiten? Auf was müssen wir uns konzentrieren? Auf was nicht?

Hier die Liste mit den Erfahrungen, die wir gesammelt haben:

1. Wir brauchen Songs!

Man glaubt es kaum, aber das ist eigentlich das wichtigste. Ohne Songs kommt man nicht weit. Unser Ziel bei der EP war es, dass wir sechs Songs aufnehmen können. Die Auswahl war gar nicht so einfach. Interessanterweise hat es schlussendlich aber auch nur ein bestehender Song auf unsere Liste geschafft. Alle anderen Songs haben wir für die EP komplett neu geschrieben.

 

2. Wir brauchen einen Produzenten!

Für uns war bei diesem Projekt EP von Anfang an klar, dass wir noch ein paar externe Impulse benötigen. Daher war es uns bei der Auswahl des richtigen Studios auch wichtig, dass wir nicht nur hingehen konnten, um die EP aufzunehmen, sondern dass wir bereits vorher jemanden haben mit dem wir an den Songs und am Sound zusammenarbeiten können. In der Person von Marco Jencarelli von den Soundfarm Studios haben wir den Produzenten gefunden, der uns in der Vorbereitung der Songs fürs Studio den letzten Schliff verpasst hat.

 

3. Tic – Tok – Tok – Tok!

Das richtige Tempo eines Songs ist zentral für dessen Wirkung. Und gerade im Studio ist es wichtig, dass man mit Metronom spielt. Dies erleichtert das zusammenschneiden von verschiedenen Versionen enorm. Ein weiterer Vorteil für uns im Studio war sicher, dass wir im Proberaum immer mit InEar-Monitoring proben. So war für uns die Kopfhörer-Situation im Studio nichts Neues.

IMG_05134. Basics First!

Wir haben unsere Aufnahmen in zwei Teile unterteilt. Im ersten Teil sind wir drei Tage (Freitag -Sonntag) ins Studio um die Basics aufzunehmen. Hier war unser Ziel, dass alle Drum- und Bass-Parts, sowie die Rhythmus-Gitarren- und Piano-Parts der sechs Songs eingespielt sind. Song für Song haben wir also mehrere Versionen aufgenommen. Immer mit dem Ziel möglichst wenig schneiden zu müssen, um der EP einen gewissen Live-Charakter geben zu können.
Basics einzuspielen heisst auch, dass wir alle Solo-Parts weglassen konnten. Das führt dazu, dass man sich auf Parts konzentrieren kann und zB. auch die Gitarren verdoppeln kann und anschliessend noch ein Solo darüber spielen.

 

5. Texte sind extrem wichtig!

Die Stimme ist wohl das zentralste einer Band. Nebst der Stilrichtung und den (hoffentlich) einzigartigen Instrumental-Parts, ist sie das Wiedererkennungsmerkmal  einer Band. Umso wichtiger war und ist es für uns hier anzusetzen. Mit Richard Spooner haben wir dabei jemanden gefunden, der unseren Texten den Feinschliff geben konnte. Als Musiker mit englischer Muttersprache feilt er an den richtigen Wörtern und an unserer Aussprache. :)

 

6. Wir brauchen Geld!

Eine EP kostet nicht nur Zeit, sondern bedeutet auch eine finanzielle Belastung. Daher sind wir aktuell auf Geldsammel-Tour. Nebst Spenden, die wir uns von Stiftungen erhoffen, sind wir auch auf die Hilfe von Privatpersonen angewiesen. Dazu werden wir eine Crowd-Funding-Kampagne auf wemakeit planen. Sobald es soweit ist, gibt es hier sicher mehr zu lesen.

 

working_bandraum7. Vermarktung und das Drum-Herum

Die Aufnahmen sind das eine. Wie wir die Platte vermarkten ist aber die andere Seite. Hier sind wir aktuell mit Hochdruck dran. Wie soll die EP heissen? Wer kann uns mit dem Cover unterstützen? Welche Inhalte sollen aufs Booklet? Wie vermarkten wir die Platte? Wie kommen wir zu den Radio-Stationen? Wie kommen wir zu Live-Gigs? Ja, das sind die Fragen, die uns aktuell beschäftigen. Falls du also Tipps hast, dann meld dich bei uns (booking@coffeeandcake.ch). Wir freuen uns. Und bald gibt es hier sicher auch noch mehr von uns zu sehen und zu hören.